Denkfiguren- nur für Fragende
Gesprächsformat
„Denkfiguren- nur für Fragende“ ist ein bildbasiertes Gesprächsformat, das aus meinen grafischen Arbeiten hervorgeht. Viele dieser Arbeiten enthalten sprachliche Setzungen, Begriffe oder kurze Sätze, die nicht als abgeschlossene Aussagen gedacht sind, sondern als offene Denkimpulse.
Ausgehend von einem Bild entstehen sokratische Gesprächsrunden, in denen Fragen, Perspektiven und mögliche Bedeutungen gemeinsam entwickelt werden. Im Zentrum steht nicht die Interpretation des Bildes, sondern das Fragen selbst – als Ausgangspunkt für gemeinsames Denken.
Die Denkfiguren eröffnen einen Raum des Austausches, in dem unterschiedliche Sichtweisen nebeneinander bestehen können. Sie laden dazu ein, Fragen zu stellen, Gewissheiten zu hinterfragen und im Dialog neue Zusammenhänge zu entdecken.
Das Format bewegt sich im Spannungsfeld von Kunst, Philosophie und Sprache und verbindet bildnerische Praxis mit philosophischem Gespräch.
Als Ergänzung zum „ Magischen Theater – nur für Ver-rückte“ erweitert das Format „ Denkfiguren- nur für Fragende“ den Erfahrungsraum um eine dialogische Ebene und führt zu gemeinsamer Reflexion.
Beide Formate können miteinander in Beziehung treten , sich erweitern oder für sich stehen.
